15-cm-Schnelladekanone C/28 (2026 – Stevnsfort / DK)
Beschreibung
Das ab 1934 in Serie produzierte Geschütz diente als Standardwaffe der Mittelartillerie auf den Großkampfschiffen der Reichs- und Kriegsmarine. Überzählige Exemplare wurden später zur Küstenverteidigung als Teil des Atlantikwalls eingesetzt und dabei zeitweise auch vom Heer übernommen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden einige der Waffen im Kalten Krieg weiterverwendet. Die dänische Marine installierte zwei Zwillingstürme des ehemaligen Schlachtschiffs Gneisenau in der strategisch wichtigen Festung Stevnsfort zur Kontrolle des Öresunds. Obwohl die Geschütztürme im Zuge einer Modernisierung der Festung im Jahr 1984 stillgelegt wurden, blieb die gesamte Anlage als NATO-Stützpunkt noch bis zu ihrer endgültigen Außerdienststellung im Sommer 2000 aktiv. Auch Norwegen hat einige Geschütze diesen Typs nach dem Krieg weiter genutzt.
Daten (Drh.L. C/34)
- Entwickler: Rheinmetall
- Produktionsstart: 1934
- Turmgewicht: 116 Tonnen
- max. Schussweite: 23.000 m
- max. Schusshöhe: 6.800 m
- Kadenz: 8 Schuss /Minute (je Rohr)
- Höhenrichtbereich: +40/−10
- Besatzung im Turm: 16 – 18 Mann
Versionen
- MPL C/28
- MPL C/35
- Drh.L. C/34
- Küst. Drh.L. C/34
- Küst. MPL C/36
- 15 cm SK C/28 in Mörserlafette (Heer)
MPL = Marine-Pivot-Lafette / Einzeltürme
Drh.L. = Drehscheiben-Lafette / Zwillingsturm
Nutzer
- Deutsches Reich – 1934 bis 1945
- Norwegen – 1945 bis 2001
- Dänemark – 1953 bis 1984
Fotos











