Indische Fregatte im NOK

Heute Vormittag gegen 11:30 Uhr ist die indische Fregatte F 44 ‘Tabar’ in die Schleuse Brunsbüttel eingefahren. Das Ziel wird die Flottenparade zum ‘Tag der Marine’ in St. Petersburg / Russland  sein. Die Ankunft in Kiel war leider erst um 21:00 Uhr, so das man noch gut von der  Levensauer-Hochbrücke fotografieren konnte, für Fotos beim Verlassen der Kieler Förde war es dann aber schon zu dunkel. Im Juli 2019 konnte bereits das Schwesterschiff F 50 ‘Tarkasch’ in Nord-Ostsee-Kanal angetroffen werden.

 

Die ‘ Tabar’ ist eine von mittlerweile sechs Fregatten der indischen ‘Talwar’ Klasse, gebaut in zwei Baulosen. Diese wurden in Russland bestellt und basieren auf den Fregatten der ‘Krivak III’ Klasse. Zwei weitere sind im Bau (Batch 3) und zwei sollen noch in Indien gebaut werden (Batch 4) , so das die Klasse letztendlich zehn Einheiten umfassen wird.

2021, F 44 ‘Tabar’ im NOK

2021, F 44 ‘Tabar’ im NOK

2021, F 44 ‘Tabar’ im NOK

2021, F 44 ‘Tabar’ im NOK


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FFG ‘Talwar’ Klasse

 

 

Ägyptisches U-Boot im NOK

Das ägyptische U-Boot ‘S 44’ wurde am Donnerstag (08. Juli) in Kiel offiziell an die Marine der Arabischen Republik Ägypten übergeben. Mit einiger Verspätung ging es heute Mittag via Nord-Ostsee-Kanal Richtung Süden. Einen Teil der Reise wird es dabei vom Schlepper / Safety Vessel „HDW Herkules“ begleitet.

‘S 44’ ist die letzte Einheit von vier Booten der Klasse 209/1400mod für die ägyptische Marine. Der Vertrag über die Lieferung der ersten beiden U-Boote wurde im Jahr 2011 mit thyssenkrupp Marine Systems unterzeichnet. 2015 wurden schließlich zwei weitere Einheiten bestellt. Das erste U-Boot ‘S 41’ wurde bereits im Dezember 2016 übergeben.

2021, 870 ‘S 44’ in Kiel

2021, 870 ‘S 44’ in Kiel

2021, 870 ‘S 44’ im NOK

2021, 870 ‘S 44’ im NOK

2021, 870 ‘S 44’ im NOK

2021, 870 ‘S 44’ im NOK

2021, 870 ‘S 44’ im NOK

2021, ‘HDW Herkules’ im NOK


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Typ 209/1400Mod

 

 

USNS ‘Supply’ zu Besuch in Kiel

Mitten während des jährlich stattfindenden NATO Manövers BALTOPS lief heute Morgen die amerikanische USNS ‘Supply’ in Kiel ein.
Bei bedecktem Wetter und wohl auch mit Verspätung machte das Schiff im Laufe des Vormittages am ‘Tabakschuppen’ im Kieler Marinestützpunkt fest. Bei einer Länge von über 229 Metern und einer Verdrängung von 49.000 ts sicherlich kein alltäglicher Vorgang in Kiel.

Das Schiff ist eines von ehemals acht “fast combat support ships (AOE)” der US-Navy, große und schnelle Unterstützungsschiffe, die in der Lage sind einen Flugzeugträger-Einsatzverband in See zu begleiten. Während die vier Einheiten der AOE ‘Sacramento’ Klasse bereits außer Dienst sind, wurden die vier Einheiten der AOE ‘Supply’ Klasse entwaffnet und dem “Military Sealift Command (MSC)” unterstellt.

Auslaufen soll vermutlich am Montag, dem 14. Juni um ca. 08:00 Uhr sein.

2021, T-AOE-6 ‘Supply’ in Kiel

2021, T-AOE-6 ‘Supply’ in Kiel

2021, T-AOE-6 ‘Supply’ in Kiel

2021, T-AOE-6 ‘Supply’ in Kiel


Update (14.06.2021): 

Das Auslaufen fand heute Morgen erst gegen 10:20 Uhr statt. Zeit genug die Gelegenheit zu nutzen und bei den guten Bedingungen vom Marine-Ehrenmal in Laboe aus zu fotografieren.

2021, T-AOE-6 ‘Supply’ in Kiel

2021, T-AOE-6 ‘Supply’ in Kiel

2021, T-AOE-6 ‘Supply’ in Kiel

2021, T-AOE-6 ‘Supply’ in Kiel


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AOE ‘Supply’ Klasse

Die ‘Transall’ auf Abschiedstour

Ja, ich weiß … eine ‘Transall’ hat wenig mit Schiffen gemeinsam, aber es handelt sich um einen historischen Flug und ein tolles Fotomotiv :)
Nicht zu vergessen die unzähligen Versorgungsflüge der ‘Transall’ ins Ausland, um Schiffe im Einsatzgebiet mit Material und Post zu versorgen.

Das Transportflugzeug C-160D ‘Transall’ ist seit 1968 bei der Bundeswehr in Dienst.
Die letzten Maschinen sind im Lufttransportgeschwader 63 in Hohn / Schleswig-Holstein stationiert und werden Ende 2021 außer Dienst gestellt.
Zum Abschied gab es heute einen Rundflug über Norddeutschland, u.a. auch über Kiel. Im August folgt eine weitere Tour über Süddeutschland.
Nachfolger ist der Airbus A400M ‘Atlas’ der seit Ende 2014 im Einsatz ist.

2021, Transporter-Allianz C-160D ‘Transall’

2021, Transporter-Allianz C-160D ‘Transall’

2021, Transporter-Allianz C-160D ‘Transall’

2021, Transporter-Allianz C-160D ‘Transall’

2021, Transporter-Allianz C-160D ‘Transall’

2021, Transporter-Allianz C-160D ‘Transall’

2021, Transporter-Allianz C-160D ‘Transall’


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Flugzeug Transporter-Allianz C160 ‘Transall’

Flugzeug Airbus A400M ‘Atlas’

 

 

Reisebericht aus Meck-Pomm

Corona-bedingt habe wir die für dieses Jahr geplante Tour nach Schweden ausfallen lassen. Statt dessen haben wir uns ganz spontan dazu entschlossen zum Schiffe gucken nach Mecklenburg-Vorpommern zu fahren.

Text folgt …


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Minenfahrzeuge bei Eckernförde

Kurz vor dem Beginn des jährlichen BALTOPS Manöver ankern seit Tagen zwei Minenfahrzeuge in der Eckernförder Bucht.
In Strandnähe lag die M 1058 ‘Fulda’ und etwas weiter weg der britische Minenjäger M 110 ‘Ramsey’.
Zu Gast im Marinestützpunkt Eckernförde war die F 224 ‘Sachsen-Anhalt’, die sich zu einer Erprobungsfahrt in der Ostsee aufhält.

Spät am Nachmittag stieß auch noch der Tender A 516 ‘Donau’ dazu und ankerte, fürs Objektiv leider zu weit, ebenfalls in der Bucht.

M 1058 ‘Fulda’ bei Eckernförde

M 1058 ‘Fulda’ bei Eckernförde

M 110 ‘Ramsey’ bei Eckernförde

A 50 ‘Alster’ und F 224 ‘Sachsen-Anhalt’ in Eckernförde


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MH ‘Frankenthal’ Klasse
MH ‘Sandown’ Klasse
FFG ‘Baden-Württemberg’ Klasse

Reisebericht aus Dänemark

Kopenhagen

Wenn ihr mal in Kopenhagen oder in der Nähe seit, lasst euch auf keinen Fall die HDMS ‘Peter Skram’ entgehen.

Eingang zur Marinestation Nyholm

Die F 352 ‘Peter Skram’ (Dienstzeit 1967 – 1990, 2.720 ts Verdrängung) ist eine klassische Fregatte aus der Zeit des kalten Krieges und heute ein Museumsschiff. Eigentümer des Schiffes sind ein ehemaliger Admiral der dänischen Marine und zwei weitere Mitstreiter, sie befindet sich also im Privatbesitz. Ziel war es das Schiff vor der Verschrottung zu retten, es wieder in seinen Ursprungszustand zu versetzen und es für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neben den Eintrittsgeldern hilft eine große Zahl von Freiwilligen das Schiff instand zu halten.

Sie hat ihren Liegeplatz in der Marinestation Kopenhagen auf der Insel Nyholm und ist mit der Fähre leicht zu erreichen. Achtet auf die Öffnungszeiten, dass Museum ist nur von Ende Juni bis Mitte August, sowie eine Woche im Oktober geöffnet. Auch wenn es sich hier um eine aktive Marinebasis handelt, ist das Tor offen und ein problemloser Zugang möglich.

Die ‘Peter Skram’ ist frei begehbar mit Zugang zu fast allen interessanten Räumen (OPZ, Munitionskammer, Maschinenräume, …). Der Funkraum ist sogar noch funktionsfähig und wird als Amateurfunkstelle genutzt. Alles ist gut beschildert und in einem sehr gutem Zustand. Wer Fragen hat, den helfen die zahlreichen und sehr freundlichen Guides gerne weiter.

Nebenan liegen gleich zwei weitere Museumsboote des Royal Danish Naval Museum die im Rahmen einer Führung besichtigt werden können:
  • die HDMS ‘Sehested’ (P 547), ein Schnellboot der PG ‘Willemoes’ Klasse und
  • die HDMS ‘Sælen’ (S 323), ein U-Boot der SSC ‘Tumleren Klasse (Typ Deutsch 207)

Nicht zu vergessen der Mastenkran von 1751, der ebenfalls im Rahmen einer Führung besichtigt werden kann.
Von dort oben habt ihr eine fantastische Aussicht über die Umgebung und einen tollen Fotostandort ;)
Wer alles sehen möchte, sollte hier mindestens einen halben Tag einplanen, besser mehr. 

F 352 ‘Peter Skram’

P 547 ‘Sehested’

S 323 ‘Sælen’


Wer sich für alte Festungsbauten begeistern kann, der sollte sich noch die Festung Flakfortet und das Kastellet anschauen.
Flakfortet befindet sich auf einer kleinen künstlichen Insel vor Kopenhagen. Die Festung wurde von 1910 bis 1914 gebaut und bis 1975 militärisch genutzt. Zu erreichen ist die Insel mit Ausflugsbooten die in Kopenhagen – Nyhavn starten.
Das Kastellet befindet sich direkt in Kopenhagen und wird auch heute noch militärisch genutzt. Ungeachtet dessen sind von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang das Gelände und die Wallanlagen für jeden zugänglich … Skandinavische Gelassenheit!

 

Langeland

Auf der Rückfahrt haben wir einen kleinen Umweg über die Insel Langeland gemacht. Dort findet sich an der Südspitze in der Nähe von Bagenkop das ‘Koldkrigsmuseum Langelandsfort’. Eine ehemalige Artilleriestellung die den Zugang zum Großen Belt überwacht und 1993 aufgegeben wurde.
Neben den Geschützen und Bunkern, kann dort ein weiteres U-Boot der ‘Tumleren’ Klasse, die HDMS ‘Springeren’ (S 324), besichtigt werden.
Besonders erwähnenswert ist auch das ehemalige Minensuchboot und späterer Marineheimwehr-Kutter ‘Askø’ von 1941, der in einer Halle ausgestellt ist und betreten werden kann.

 

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Der alte ‘Mastekranen’

Flakfortet


Chinesischer Zerstörer im NOK

Der chinesische Zerstörer D 153 ‘Xi’an’ vom Typ 052C (Nato: ‘Luyang II’) heute im Nord-Ostsee-Kanal.
Vermutlich auf dem Weg von einer Flottenparade in Sankt Petersburg / Russland zurück nach China.
Die Einheiten der DDG ‘Luyang II’ Klasse sind die zur Zeit modernsten Luftabwehrschiffe der PLA-Navy.

Bereits im Jahr 2015 war das Schwesterschiff D 152 ‘Jinan’ in der Ostsee und im Nord-Ostsee-Kanal unterwegs.

D 153 ‘Xi’an’ im Nord-Ostsee-Kanal

D 153 ‘Xi’an’ im Nord-Ostsee-Kanal

D 153 ‘Xi’an’ im Nord-Ostsee-Kanal

D 153 ‘Xi’an’ im Nord-Ostsee-Kanal

D 153 ‘Xi’an’ im Nord-Ostsee-Kanal


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DDG ‘Luyang II’ Klasse

Indische Fregatte im NOK

Heute morgen gegen 04:30 Uhr kam die indische Fregatte F 50 ‘Tarkasch’ an der Schleusenanlage in Kiel an.
Danach ging es sofort weiter zu einer Flottenparade nach St. Petersburg in Russland.
Die ‘Tarkasch’ ist eine von aktuell sechs Schiffen der indischen ‘Talwar’ Klasse und wurde auf der Jantar Werft in Russland gebaut.

Für richtig gute Fotos war es leider noch nicht hell genug bzw. später vor Laboe sehr diesig.

2019, F 50 ‘Tarkash’ im Nord-Ostsee-Kanal bei Kiel

2019, F 50 ‘Tarkash’ im Nord-Ostsee-Kanal

2019, F 50 ‘Tarkash’ in Kiel

 

 

 

 

 

 

 

 

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FFG ‘Talwar’ Klasse

Landungsboote bei Eckernförde

Im Rahmen des NATO Manövers BALTOPS 2019 haben heute Landungsboote der HMS ‘Albion’ Übungen in der Eckernförder Bucht abgehalten.
Beteiligt waren zwei LCU ‘Mk 10’, ein LCVP ‘Mk 5’ sowie einige Fahrzeuge der britschen Royal Marines.
Dabei war auch ein BRV ‘Hippo’ (Beach Recovery Vehicle), ein modifizierter Leopard 1 A5 mit 830 PS Motor.

Das Wetter war dabei am Vormittag extrem ‘Norddeutsch’, klarte aber zum Nachmittag noch auf.

LCU Mk 10 bei Eckernförde

LCU Mk 10 bei Eckernförde

BRV ‘Hippo’

LCVP Mk 5 bei Eckernförde

LCU Mk 10 bei Eckernförde


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LCU ‘Mk 10’ Klasse

LCVP ‘Mk 5’ Klasse