Marokkanische Fregatte im NOK

Neben den Einheiten des Minenabwehrverband SNMCMG 1 gestern und einigen Einheiten des NATO-Manövers ‚BALTOPS‘ heute, die in den Kieler Marinestützpunkt eingelaufen sind, kam heute Mittag noch ein ungewöhnlicher Gast dazu.
Die Fregatte F 613 ‚Tarik Ben Ziyad‘ gehört zur Königlich marokkanischen Marine und machte gegen ca. 14:30 Uhr im Stützpunkt fest. Die Anreise erfolgte durch den Nord-Ostsee-Kanal.

Zusammen mit ihren beiden Schwesterschiffen gehören die Schiffe zum Typ SIGMA, einer Familie von modularen Korvetten und Fregatten unterschiedlicher Größen, der niederländischen Damen-Werft. Im Gegensatz zu den beiden anderen Einheiten (Typ SIGMA 9813) ist die F 613 ‚Tarik Ben Ziyad‘ etwas länger und schwerer (Typ SIGMA 10513). 

Viel Spaß auf der Kieler Woche!

PS: Am Samstag und Sonntag wird es wieder ein Open-Ship im Kieler Marinestützpunkt geben, wo man sich die F 613 ‚Tarik Ben Ziyad‘ und andere Schiffe aus der Nähe anschauen kann.

2022, F 613 ‚Tarik Ben Ziyad‘ im NOK

2022, F 613 ‚Tarik Ben Ziyad‘ im NOK

2022, F 613 ‚Tarik Ben Ziyad‘ im NOK

2022, F 613 ‚Tarik Ben Ziyad‘ im NOK

2022, F 613 ‚Tarik Ben Ziyad‘ im NOK


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FFG ‚SIGMA‘ Klasse

 

Französische Boote im NOK

Gleich fünf! von acht französischen Schulungsbooten der AX ‚Léopard‘ Klasse sind heute Nacht durch den Nord-Ostsee-Kanal gefahren.
Dabei waren die Boote A 748 ‚Léopard‘, A 750 ‚Jaguar‘, A 751 ‚Lynx‘, A 753 ‚Chacal‘ und A 754 ‚Tigre‘ .
Das Einschleusen in Brunsbüttel hat so gegen ca. 00:30 Uhr statt gefunden, die Ankunft in Kiel entsprechend gegen 08:00 Uhr.

Bei trockenem Wetter und zeitweise Sonnenschein ging das Einschleusen in Kiel nur sehr langsam von statten. Gute Bedingungen also für einige Schnappschüsse. Weiter ging es dann für den Verband durch den Fehmarnbelt in Richtung Osten.

Bereits im Mai 2018 sind schon einmal fünf der Boote durch den Nord-Ostsee-Kanal in die Ostsee gefahren.

2022, A 748 ‚Léopard‘ im NOK

2022, A 751 ‚Lynx‘ im NOK

2022, A 754 ‚Tigre‘ im NOK

2022, A 754 ‚Tigre‘ im NOK

2022, Boote der AX ‚Léopard‘ Klasse


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AX ‚Léopard‘ Klasse


Ägyptische Fregatte ‚Al Aziz‘ in Kiel

Korrekterweise müsste es eigentlich „die Fregatte ‚Al Aziz‘ für Ägypten in Kiel“ heißen, da das Schiff noch nicht übergeben wurde. Es ist das erste von vier neuen Schiffen vom Typ ‚MEKO-A200‘ für die Ägyptische Marine. Der Rumpf wurde in Bremerhaven gebaut und nun befindet sich das Schiff zur Endfertigung in Kiel. Drei Einheiten werden in Deutschland gebaut, ein weiteres soll mit deutscher Unterstützung in Alexandria / Ägypten gebaut werden. Hauptauftragnehmer ist ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel (TKMS).

In den letzten Jahren wurden in großen Teilen baugleiche Schiffe auch nach Südafrika und Algerien exportiert.

2022, F 904 ‚Al-Aziz‘ in Kiel

2022, F 904 ‚Al-Aziz‘ in Kiel

2022, F 904 ‚Al-Aziz‘ in Kiel

2022, F 904 ‚Al-Aziz‘ in Kiel

2022, F 904 ‚Al-Aziz‘ in Kiel


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FFG ‚Al Aziz‘ Klasse

 

HNLMS ‚Rotterdam‘ in Kiel

Ganz ohne Ankündigung und unfairerweise auch ohne vernünftiges AIS-Signal hat sich heute das niederländische Landungsschiff L 800 ‚Rotterdam‘ um 14:30 Uhr in den Kieler Marinestützpunkt geschlichen. Während heute früh morgens bei MarineTraffic oder VesselFinder nördlich der Insel Langeland noch ganz klar eine „HNLMS Rotterdam“ zu sehen war, aktualisierte sich das Signal ab ca. 06:10 Uhr nicht mehr. Stattdessen gab es eine 36 m lange „Nego Aiub (Fishing)“ dessen Signal jetzt im Kieler Marinestützpunkt angezeigt wird ;)

Die L 800 ‚Rotterdam‘ hat eine Verdrängung von 12.750 ts und ist als LPD = „Landing Platform Dock“ klassifiziert. Das bedeutet sie verfügt über einen flutbaren Dockraum für Landungsboote sowie ein Deck und Hangar Einrichtungen für den Hubschrauberbetrieb. 
Ihr Schwesterschiff, die L 801 ‚Johan de Witt‘ war bereits 2016 zu Besuch in Kiel. Mit 16.680 ts ist diese noch etwas größer und verfügt über zusätzliche Möglichkeiten um als Führungsschiff eingesetzt zu werden.

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ im Marinestützpunkt Kiel


Update (03.05.2022): 

Das Auslaufen fand heute Morgen gegen 10:00 Uhr statt, diesmal ohne jegliches AIS-Signal! Neben zwei deutschen Mk 41 ‚Sea King‘ Hubschraubern an Deck, wurde die ‚Rotterdam‘ noch eine Weile von einem weiteren ‚Sea King‘ sowie den neuen ‚Sea Lion‘ aus der Luft begleitet. Die ‚Rotterdam‘ ist auf dem Weg zur Übung „Schneller Adler 2022“ vor der Küste Mecklenburg-Vorpommern. Dort werden zusammen mit den deutschen Soldaten des Seebataillons verschiedenen Evakuierungsoperationen vom Land auf See geübt.

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel


Update (09.05.2022):

Übung beendet! Die ‚Rotterdam‘ schaute heute Morgen noch einmal kurz für ein paar Stunden im Kieler Marinestützpunkt vorbei. Diesmal sogar mit ihrem eingeschalteten AIS-Signal. Die beiden mitgeführten Hubschrauber gingen bereits um ca. 08:00 Uhr von Bord und flogen über die Kieler Förde in Richtung Süden davon.

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel

2022, L 800 ‚Rotterdam‘ in Kiel


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LPD ‚Rotterdam‘ Klasse


Vorstellung der „Navy Ops“

Hallo liebe Freunde der grauen Flotte,

heute möchte ich euch eine noch relative neue Zeitschrift zum Thema Marineschiffe vorstellen.
Die „NAVY OPS – Magazin für Flugzeugträger und Mehr“ ist aus dem Verlag Stefan Ulsamer.
Diese gibt es seit Mitte 2021 und erscheint viermal im Jahr in deutscher Sprache. 

Inhaltlich geht es in der „NAVY OPS“ ausschließlich um aktuelle Marineschiffe (also alles nach 1945), Manöver, Einsatzfahrten, Schiffsbauprogramme und Hintergrundinformationen … . Ein Schwerpunktthema in jeder Ausgabe sind die Flugzeugträger.
Sehr positiv finde ich, dass hier die Beiträge sehr viel ausführlicher und detaillierter als zum Beispiel in der „Schiff Classic“ behandelt werden, bzw. auch nicht so staubtrocken sind, wie so oft im „Marineforum“. Erwähnenswert ist auch die Vielzahl an guten Fotos. Groß ist die Auswahl an Zeitschriften für Marinebegeisterte hierzulande ja nicht, umso begeisterter bin ich, dass die „NAVY OPS“ genau diesen speziellen Bereich abdeckt. 

Aktuell ist gerade die Ausgabe Vier erschienen. Der Verlag war so freundlich, mir auf Nachfrage die Cover und Inhaltsansichten zur Verfügung zu stellen. Wer die Zeitschrift noch nicht kennt, sollte auf alle Fälle mal einen Blick reinwerfen. Ich bin der Meinung, es lohnt sich ;) 

Cover Navy Ops 1

Inhalt Navy Ops Nr. 1

Cover Navy Ops 2

Inhalt Navy Ops Nr. 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cover Navy Ops 3

Inhalt Navy Ops Nr. 3

Cover Navy Ops 4

Inhalt Navy Ops Nr. 4

 

 

 

 

 

 

 

 


Links extern

Homepage ‚Navy Ops‘  (mit Online-Shop)

Fundstück des Tages

China übt in der Wüste zielen … zu finden am 15.11.2021 auf Spiegel Online:

„China übt in der Wüste zielen – auf Nachbauten von US-Militärschiffen“

Kurz zusammengefasst geht es darum, dass China eine militärische Anlage in der Wüste unterhält, in der diverse Schiffsattrappen aufgestellt sind.
U. a. wohl auch den Nachbau eines Flugzeugträgers, der sogar auf Schienen beweglich ist. Vermutet wird, dass auf  dem Testgelände die Zielerfassung durch ballistische Seezielraketen trainiert / erprobt werden soll. 

Was ein wenig kurios anmutet, hat einen ernsten Hintergrund und zeigt deutlich, dass ein möglicher militärischer Konflikt zwischen China und den USA durchaus im Bereich des möglichen liegt und nicht mehr bloß als eine Fiktion angesehen wird.

Norwegisches Boot bei Surendorf

Mit einer Geschwindigkeit von über 40 kn, erschien heute Nachmittag ein seltener Gast in der Eckernförder Bucht. Es war die P 963 ‚Steil‘, eines von sechs norwegischen Schnellbooten der ‚Skjold‘ Klasse. Diese modernen ‚Surface Effect Ships‘ können mit ihren Katamaran-Rümpfen und dem erzeugten Luftkissen zwischen den Rümpfen eine Höchstgeschwindigkeit von 57 kn erreichen.

Nach einem kurzen Stopp an der Pier der Wehrtechnischen Dienststelle in Surendorf, ging es weiter in den Marinestützpunkt Eckernförde.
Die P 963 ‚Steil‘ war schon einmal 2019 kurzzeitig Gast im Kieler Marinestützpunkt. Damals als Teilnehmer des Manövers  ‚BALTOPS‘.

2021, P 963 ‚Steil‘ bei Surendorf

2021, P 963 ‚Steil‘ bei Surendorf

2021, P 963 ‚Steil‘ bei Surendorf


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PG ‚Skjold‘ Klasse

 

 

Indische Fregatte im NOK

Heute Vormittag gegen 11:30 Uhr ist die indische Fregatte F 44 ‚Tabar‘ in die Schleuse Brunsbüttel eingefahren. Das Ziel wird die Flottenparade zum ‚Tag der Marine‘ in St. Petersburg / Russland  sein. Die Ankunft in Kiel war leider erst um 21:00 Uhr, so das man noch gut von der  Levensauer-Hochbrücke fotografieren konnte, für Fotos beim Verlassen der Kieler Förde war es dann aber schon zu dunkel. Im Juli 2019 konnte bereits das Schwesterschiff F 50 ‚Tarkasch‘ in Nord-Ostsee-Kanal angetroffen werden.

 

Die ‚ Tabar‘ ist eine von mittlerweile sechs Fregatten der indischen ‚Talwar‘ Klasse, gebaut in zwei Baulosen. Diese wurden in Russland bestellt und basieren auf den Fregatten der ‚Krivak III‘ Klasse. Zwei weitere sind im Bau (Batch 3) und zwei sollen noch in Indien gebaut werden (Batch 4) , so das die Klasse letztendlich zehn Einheiten umfassen wird.

2021, F 44 ‚Tabar‘ im NOK

2021, F 44 ‚Tabar‘ im NOK

2021, F 44 ‚Tabar‘ im NOK

2021, F 44 ‚Tabar‘ im NOK


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FFG ‚Talwar‘ Klasse

 

 

Ägyptisches U-Boot im NOK

Das ägyptische U-Boot ‚S 44‘ wurde am Donnerstag (08. Juli) in Kiel offiziell an die Marine der Arabischen Republik Ägypten übergeben. Mit einiger Verspätung ging es heute Mittag via Nord-Ostsee-Kanal Richtung Süden. Einen Teil der Reise wird es dabei vom Schlepper / Safety Vessel „HDW Herkules“ begleitet.

‚S 44‘ ist die letzte Einheit von vier Booten der Klasse 209/1400mod für die ägyptische Marine. Der Vertrag über die Lieferung der ersten beiden U-Boote wurde im Jahr 2011 mit thyssenkrupp Marine Systems unterzeichnet. 2015 wurden schließlich zwei weitere Einheiten bestellt. Das erste U-Boot ‚S 41‘ wurde bereits im Dezember 2016 übergeben.

2021, 870 ‚S 44‘ in Kiel

2021, 870 ‚S 44‘ in Kiel

2021, 870 ‚S 44‘ im NOK

2021, 870 ‚S 44‘ im NOK

2021, 870 ‚S 44‘ im NOK

2021, 870 ‚S 44‘ im NOK

2021, 870 ‚S 44‘ im NOK

2021, ‚HDW Herkules‘ im NOK


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Typ 209/1400Mod

 

 

USNS ‚Supply‘ in Kiel

Mitten während des jährlich stattfindenden NATO Manövers BALTOPS lief heute Morgen die amerikanische USNS ‚Supply‘ in Kiel ein.
Bei bedecktem Wetter und wohl auch mit Verspätung machte das Schiff im Laufe des Vormittages am ‚Tabakschuppen‘ im Kieler Marinestützpunkt fest. Bei einer Länge von über 229 Metern und einer Verdrängung von 49.000 ts sicherlich kein alltäglicher Vorgang in Kiel.

Das Schiff ist eines von ehemals acht „fast combat support ships (AOE)“ der US-Navy, große und schnelle Unterstützungsschiffe, die in der Lage sind einen Flugzeugträger-Einsatzverband in See zu begleiten. Während die vier Einheiten der AOE ‚Sacramento‘ Klasse bereits außer Dienst sind, wurden die vier Einheiten der AOE ‚Supply‘ Klasse entwaffnet und dem „Military Sealift Command (MSC)“ unterstellt.

Auslaufen soll vermutlich am Montag, dem 14. Juni um ca. 08:00 Uhr sein.

2021, T-AOE-6 ‚Supply‘ in Kiel

2021, T-AOE-6 ‚Supply‘ in Kiel

2021, T-AOE-6 ‚Supply‘ in Kiel

2021, T-AOE-6 ‚Supply‘ in Kiel

2021, T-AOE-6 ‚Supply‘ in Kiel


Update (14.06.2021): 

Das Auslaufen fand heute Morgen erst gegen 10:20 Uhr statt. Zeit genug die Gelegenheit zu nutzen und bei den guten Bedingungen vom Marine-Ehrenmal in Laboe aus zu fotografieren.

2021, T-AOE-6 ‚Supply‘ in Kiel

2021, T-AOE-6 ‚Supply‘ in Kiel

2021, T-AOE-6 ‚Supply‘ in Kiel

2021, T-AOE-6 ‚Supply‘ in Kiel


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AOE ‚Supply‘ Klasse